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  Kanzlei Jürgen R. Müller

Kanzlei Mainz
Fischergasse 5
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 69 60 99 0

Kanzlei Frankfurt a.M.
Waidmannstraße 45
60596 Frankfurt a.M.
Tel.: 069 / 69 59 719 88

Kanzlei Ludwigshafen.
BGM-Grünzweig-Str. 67
67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621 / 59 169 741

Steuerrecht - Steuerstrafrecht - Wirtschaftsstrafrecht


Herzlich willkommen bei Ihrer Kanzlei Jürgen R. Müller in Mainz, Frankfurt und Ludwigshafen.

Die Kanzlei Jürgen R. Müller agiert als Spezialkanzlei in den drei Bereichen

Steuerrecht, Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

Die Anwälte der Kanzlei Jürgen R. Müller gewährleisten eine Betreuung auf höchstem Niveau, bieten eine ergebnisorientierte Beratung und legen Wert auf individuelle Lösungsansätze.

Bei uns gibt es keine komplizierten Abstimmungs- und langwierigen Entscheidungsprozesse. Die Zufriedenheit unserer Mandanten ist geknüpft an die enge Anbindung des Mandanten an den zuständigen Rechtsanwalt. 

Zu unseren Mandanten zählen Privatpersonen als auch kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen.

Auf den nachfolgenden Seiten erfahren Sie Näheres über die Kanzlei und deren Tätigkeitsschwerpunkte.

In Eiltfällen erreichen Sie uns außerhalb der Geschäftszeiten unter der Mobilfunknummer 0176/23 22 17 16. Besprechungstermine können in Ausnahmefällen in den Abendstunden oder am Wochenende vereinbart werden.


Neuerungen durch den neuen Common Reporting Standard (CRS)

Automatischer Informationsaustausch nach AIA

1. Worum geht es?

Durch die Unterzeichnung eines multilateralen Abkommens über den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen wird ein neuer weltweiter Standard (sog. Common Reporting Standard - CRS) für den automatischen Informationsaustauch über Finanzkonten definiert.  Ziel des Abkommens und dessen Umsetzung ist die Förderung der Steuerehrlichkeit.

2. Wer hat sich verpflichtet?

Unter den unterzeichnenden Jurisdiktionen finden sich beispielsweise Deutschland, die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein sowie Österreich; allerdings auch die Türkei oder die Cayman Inseln. Es sind also auch die sog. Steueroasen, die für ein besonders strenges Bankgeheimnis bekannt sind, Teil des Abkommens.

Hier finden Sie eine Liste aller teilnehmenden Jurisdiktionen: http://www.oecd.org/tax/transparency/AEOI-commitments.pdf.

3. Was wird übermittelt?

Das Ziel wird dadurch erreicht, dass Daten über geführte Finanzkonten an die zuständige Behörde weitergeleitet werden müssen. Übermittelt werden nicht nur Name, Anschrift und Steueridentifikationsnummer(n), Geburtsdatum und Geburtsort, steuerlicher Wohnsitz, Kontonummer, Name und Identifikationsnummer des meldenden Finanzinstituts, sondern auch das Kontosaldo zum Ende des betreffenden Kalenderjahres oder - im Falle einer Auflösung - zum Zeitpunkt derer. Außerdem sind auch Zins- oder Dividendenerträge von der Übermittlung umfasst.

Mögliche Umgehungsversuche durch Abschluss einer Lebensversicherung gehen fehl, da auch der Abschluss dieser nunmehr zu übermitteln ist. Auch wird es nicht mehr möglich sein, sich und sein Guthaben hinter einer Briefkastenfirma zu verstecken.

4. Ab wann gilt der automatische Austausch?

In zeitlicher Hinsicht gilt die automatische Übermittlung ab dem 01.01.2017 für das Kalenderjahr 2016. Die Datenermittlung gilt also stets für das vergangene Kalenderjahr. Die sogenannten „early adopters“, zu denen auch Deutschland, Liechtenstein und Luxemburg gehören, haben also bereits in diesem Jahr die meldepflichtigen Steuerdaten gesammelt, um den ersten Austausch im September 2017 durchzuführen. Die übrigen Staaten beginnen erst im Jahr 2017 mit dem Sammeln der Daten für den ersten Austausch im Jahr 2018.

Zu den Staaten im Sinne des § 1 Absatz 1 FKAustG, mit denen der automatische Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen im September 2017 erfolgt, zählen:

1.

Anguilla

2.

Argentinien

3.

Barbados

4.

Belgien

5.

Bermuda

6.

British Virgin Islands

7.

Bulgarien

8.

Cayman Islands

9.

Curaçao

10.

Dänemark

11.

Estland

12.

Färöer

13.

Finnland

14.

Frankreich

15.

Gibraltar

16.

Griechenland

17.

Grönland

18.

Großbritannien

19.

Guernsey

20.

Indien

21.

Irland

22.

Island

23.

Isle of Man

24.

Italien

25.

Jersey

26.

Kolumbien

27.

Korea, Republik

28.

Kroatien

29.

Lettland

30.

Liechtenstein

31.

Litauen

32.

Luxemburg

33.

Malta

34.

Mexico

35.

Montserrat

36.

Niederlande

37.

Niue

38.

Norwegen

39.

Österreich

40.

Polen

41.

Portugal

42.

Rumänien

43.

San Marino

44.

Schweden

45.

Seychellen

46.

Slowakei

47.

Slowenien

48.

Spanien

49.

Südafrika

50.

Tschechien

51.

Turks- und Caicoinseln

52.

Ungarn

53.

Zypern

5. Welche Konsequenzen kann das für mich haben?

Sollten Sie bisher unerklärtes Vermögen auf Konten im Ausland verwalten, die nunmehr aufgedeckt werden würden, wäre eine strafbefreiende Selbstanzeige ausgeschlossen. Daher sollten Sie sich rechtzeitig von uns beraten lassen, welche Möglichkeiten Ihnen noch offenstehen, um strafrechtlich erheblichen Nachteilen auszuweichen.

Eine Stärke der Kanzlei ist die Beratung und Erstattung von Selbstanzeigen. Bei der Beratung sind wir uns der Bedeutung der Angelegenheit für unsere Mandanten bewußt und wissen mit der komplexen Materie umzugehen.
Die Anwälte der Kanzlei verfügen über eine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Selbstanzeige, auch basierend auf einer großen Zahl von Veröffentlichungen und engagierter Vortragstätigkeit.
Die Erfahrungen auf diesem Gebiet hat Herr Rechtsanwalt Jürgen R. Müller in dem im Jahr 2015 bei dem Verlag Dr. Otto Schmidt in zweiter Auflage erschienen Fachbuch “Die Selbstanzeige im Steuerstrafverfahren” niedergelegt. 
Zudem verfügen wir über umfangreiches Fachwissen auf dem Gebiet der Besteuerung der Kapitalerträge und können Selbstanzeigefälle bei Vorliegen der Unterlagen schnell, effektiv und oftmals ohne Nachfragen bei der kontoführenden Bank abwickeln. In Eilfällen ist es uns auch ohne steuerliche Erträgnisaufstellungen möglich, die Einnahmen aus Kapitalvermögen zutreffend anhand von Kontoauszügen, Einzelabrechnungen und Depotverzeichnissen zu ermitteln.

 

Auf Grund unserer Erfahrung auf dem Gebiet der Selbstanzeige wird unsere Kanzlei von Banken in der Schweiz empfohlen.

Informationen zu den Änderungen der Selbstanzeigeregelungen zum 01.01.2015 sowie zum Buchwerk “Die Selbstanzeige im Steuerstrafverfahren”  erhalten Sie hier!

“Solange man Steuerwüsten schafft, kann man Steueroasen nicht ausrotten.”
Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein